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Wie konvertiere ich Musikdateien, Audio-CDs und DVD-Tonspuren zu neuen Songs?

Wie konvertiere ich Musikdateien, Audio-CDs und DVD-Tonspuren zu neuen Songs?

Formatwandler verfügt über vielfältige Möglichkeiten, Musik zu importieren und für die unterschiedlichsten Wiedergabegeräte aufzubereiten. Neben der Konvertierung von Einzeldateien in allen wichtigen Dateiformaten lassen sich auch die Tracks von Audio-CDs und DVD-Tonspuren umwandeln.

Schritt 1: Formatwandler starten und Programmfunktion auswählen Starten Sie das Programm über den Startmenüeintrag, über das Desktopsymbol oder über die Verknüpfung im Schnellstartbereich der Windows-Taskleiste und klicken Sie im Startfenster auf die Schaltfläche "Audio umwandeln".

Das Startfenster der Anwendung ist gleichzeitig das zentrale Element von Formatwandler 3, von dem aus sich alle Programmmodule erreichen lassen und das selbst von jedem Modul aus aufrufbar ist.

Mit Formatwandler 3 erstellen Sie Songs und Videos für eine Vielzahl verschiedener Abspielgeräte. Unterstützt werden alle gängigen Musik- und Videoformate sowohl beim Einlesen als auch bei der Ausgabe.

Schritt 2: Wählen Sie ein Format Im zweiten Schritt bestimmen Sie das Zielformat, je nach gewünschtem Einsatzbereich. Möchten Sie beispielsweise Musik für Ihren mobilen MP3-Player erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche ‚MP3 Format‘, sollen es Songs für Apple-Geräte sein ‚AAC Format‘, usw. (welches Audioformat das Zielgerät unterstützt, entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Datenblatt).

Möglich ist neben der Umwandlung in die verlustbehafteten Formate MP3, AAC, WMA und OGG auch die Konvertierung in die verlustfreien Standrads WAV und FLAC. Beide bieten die höchste Klangqualität, benötigen aber auch sehr viel Speicherplatz und eignen sich damit in erster Linie für die Langzeitarchivierung.

Unterstützt Ihr Gerät verschiedene Formate, greifen Sie auf jenes zurück, das Ihnen als bester Kompromiss zwischen Speicherbedarf, Qualität und Kompatibilität erscheint.

So erlaubt MP3 einen nahezu universellen Einsatz, steht aber wie WMA bei Verwendung kleiner und mittlerer Bitraten klanglich leicht hinter den Alternativen AAC und OGG zurück. Während AAC in erster Linie auf Apple-Geräten zu finden ist und OGG im Hardware-Playerbereich eher ein Nischendasein führt, wird MP3 von praktisch allen portablen Playern, Mediencenter, Streaming-Clients, Spielekonsolen, DVD-Playern und mehr unterstützt.

Schritt 3: Wählen Sie eine Datenquelle In den nächsten beiden Schritten beginnen Sie, Ihre noch leere Konvertierungsliste mit Inhalten zu füllen. Hierbei gilt, dass sich immer nur eine Art des Hinzufügens zurzeit nutzen lässt, Sie also entweder nur einzelne Mediendateien laden und konvertieren oder nur eine CD/DVD auslesen und konvertieren lassen können.

Zum Umwandeln einer oder mehrerer Dateien klicken Sie bitte auf die Schaltfläche ‚Dateien hinzufügen‘ oder ‚Verzeichnis hinzufügen‘ und anschließend ein weiteres Mal auf ‚Dateien zur Liste hinzufügen‘ bzw. ‚Verzeichnis zur Liste hinzufügen‘. Zum Rippen und Konvertieren von Tracks einer Audio-CD klicken Sie auf die Schaltfläche ‚Audio-CD rippen‘ und zum Extrahieren von Tonspuren aus DVD-Videos auf ‚DVD-Audiospur rippen‘.

Die Auswahl der Datenquelle erfolgt zentral in Schritt 3. Je nach Quellformat wählen Sie hier Einzeldateien/Verzeichnisse oder Laufwerke mit eingelegten Audio-CDs oder DVD-Videos.

Aus technischen Gründen ist es nicht möglich, Quellen zu mischen. Sie können also nicht Tracks einer Audio-CD auswählen und zur Konvertierung vorsehen, dann die CD auswerfen und anschließend im gleichen Laufwerk eine neue Audio-CD oder ein DVD-Video einlesen. Möglich ist hingegen die Rückkehr von Schritt 4 zu Schritt 3, beispielsweise um weitere Dateien einzulesen oder die Art der Datenquelle prinzipiell zu ändern.

Schritt 4: Umwandlungsdateien wählen Unabhängig von der Art der Quelle dient Schritt 4 der eigentlichen Auswahl der Musikstücke, die konvertiert werden sollen.

Einzeldateien konvertieren

Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚Dateien zur Liste hinzufügen‘, um den Dateibrowser zu starten. Anschließend markieren Sie die gewünschte(n) Datei(en) und klicken auf ‚Öffnen‘. Mehrere Dateien lassen sich mithilfe der ‚Strg‘- und der ‚Umschalt‘-Tasten auswählen. Bereits in der Liste befindliche Aufträge zur Konvertierung von Einzeldateien werden durch die neuen Dateien ergänzt.

Der Dateibrowser zur Auswahl von Einzeldateien listet alle vom Programm unterstützten Quellformate eines Verzeichnisses auf. Der Wechsel auf andere Laufwerke bzw. in andere Ordner erfolgt über die aufklappbare Liste im oberen Fensterbereich.

Formatwandler unterstützt neben Tonformaten wie WAV, MP3, WMA, OGG und M4A auch die Konvertierung von Tonspuren aus einzelnen Videodateien. Hier versteht sich die Anwendung unter anderem auf AVI, ASF, WMV. MKV, MOV, MPG und Flashvideo (wie auf YouTube gebräuchlich).

Audio-CD oder DVD-Video-Tonspur rippen

Zum Konvertieren der Songs einer Audio-CD oder der Tonspuren einer DVD-Video klicken Sie bitte auf die Schaltfläche ‚Audio-CD rippen‘ bzw. DVD-Audiospur rippen‘ und markieren anschließend das entsprechende Laufwerk.

Die Informationen zur eingelegten Audio-CD und den einzelnen Tracks besorgt sich Formatwandler aus dem Internet und trägt sie automatisch in die Liste ein. Per Standard werden alle Tracks zur Konvertierung vorgesehen.

Bei Video-DVDs gilt zu beachten, dass statt einzelner Tracks die Auswahl zunächst auf ein (oder mehrere) ‚Titel‘ und dann anschließend auf ein (oder mehrere) ‚Kapitel‘ erfolgt. Die Aktivierung eines Eintrags muss explizit durch Setzen des jeweiligen Häkchens vorgenommen werden. Außerdem ist darauf zu achten, die richtige Tonspur zu wählen. Letzteres geschieht über eine Drop-Down-Liste in der Spalte ‚Sprache‘.

Das Listenfenster

Das Listenfenster präsentiert Ihnen alle ausgewählten Einzeldateien bzw. alle Tracks einer Audio-CD oder die Spuren einer DVD-Video. Hierbei sind alle zur Konvertierung vorgesehenen Inhalte mit einem Häkchen in der jeweiligen Checkbox versehen. Möchten Sie einen Eintrag nicht konvertieren, entfernen Sie das Häkchen aus dem entsprechenden Kästchen.

Den Titel eines DVD-Videos öffnen Sie durch einen Klick auf das kleine Plus-Zeichen direkt neben der Checkbox, mit der der jeweilige Eintrag zur Konvertierung markiert wird. Bei Konzert- und anderen Musik-DVDs ist in jedem Titel oftmals ein Song untergebracht, vereinzelt sind einem Titel aber auch mehrere Songs zugeordnet. Dann entspricht ein Kapitel einem Musikstück.

Bei Zweifeln darüber, was sich hinter einem Eintrag verbirgt, markieren Sie diesen mit der Maus und klicken im integrierten Abspieler auf das Play-Symbol. Der Player funktioniert mit Einzeldateien ebenso wie mit Audiotracks und Tonspuren von DVD-Videos.

Der Info-Bereich

Der rechte Seitenbereich neben der Liste ist einer Informationsleiste zu einem markierten Eintrag vorbehalten. Dort finden Sie Details zu verschiedenen Medienattributen wie Format und Auflösung sowie den bereits erwähnten Player zur visuellen Überprüfung eines Inhalts. Im Register ‚Meta-Infos‘ lassen sich darüber hinaus individuell Daten zum aktuell markierten Eintrag hinterlegen. Formatwandler berücksichtigt diese Eingaben beim Erstellen der jeweiligen Datei.

Konvertierungseinstellungen

Zu guter Letzt legen Sie im Bereich ‚Datei-Einstellungen für die Umwandlung‘ die Qualitätsattribute der zukünftigen Songs fest: Anzahl der Kanäle, Abtastfrequenz und die zu verwendende Bitrate.

Für alle Konvertierungsattribute gilt: je höher der Wert, desto besser. Eine hohe Bit- und Samplerate (Abtastfrequenz) hinterlassen einen besseren Klang als niedrige und zwei Kanäle (Stereo) das bessere Klangbild als einer (Mono). Einzig bei geringen Speichergrößen sollte man auf niedrige Werte zurückgreifen, um Speicherplatz einzusparen.

Zur Bitrate: Die Bitrate legt fest, wie hoch die Soundqualität einer konvertierten Musikdatei sein wird – aber auch, wie groß deren Speicherbedarf ist. 192 Kbit/S sorgen für eine hohe Klangqualität bei MP3- und WMA-Dateien, bei Ogg Vorbis und AAC reichen 15 Prozent weniger für vergleichbare Ergebnisse. Maximale Qualität erhalten Sie in allen Fällen mit 320 KBit/S.

Schritt 5: Wo möchten Sie speichern? Im letzten Schritt vor der Umwandlung geben Sie den Zielpfad zum Abspeichern der konvertierten Dateien an. Sollen sehr viele Dateien unbeaufsichtigt aufbereitet werden, empfiehlt sich ferner die Aktivierung der Option ‚Computer nach der Umwandlung herunterfahren‘.

Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche ‚Umwandlung starten‘.

Eine Fortschrittsanzeige hält Sie während der Arbeiten über den Werdegang des gesamten Prozesses auf dem Laufenden. Über die Schaltfläche ‚Umwandlung abbrechen‘ beenden Sie die Konvertierung vorzeitig. Bis dahin konvertierte Dateien bleiben erhalten.

Die fertigen Dateien werden nach Beendigung des Prozesses auf den jeweiligen Player übertragen. Hierbei sind die Eigenarten eines Geräts unbedingt zu berücksichtigen. Einige sind nur mit spezieller Software zu befüllen (bspw. iTunes), andere bestehen darauf, dass neue Dateien nur in explizit ausgewiesene Ordner transferiert werden. Konsultieren Sie hierzu bitte die Dokumentation zum jeweiligen Gerät.